Praxistipp: Dies sollte man immer zur Hand haben Die mobile Basisausrüstung für Schutz und Sicherheit



















(dmd). Ob im Sommer, ob im Winter – immer wieder tauchen beim Autofahren unerwartete Situationen auf. Mit diesen sieben Dingen im Fahrzeug ist man als Fahrer für fast jeden Fall gut gewappnet.

Natürlich gehören der Erste-Hilfe-Kasten und das Warndreieck in jedes Auto. Schließlich sind sie auch gesetzlich vorgeschrieben und helfen im Notfall Menschenleben zu retten. Darüberhinaus gibt es jedoch eine Handvoll anderer Dinge, die man auch immer wieder braucht. Wie zum Beispiel eine warme Decke. Sie dient nicht nur bei Minusgraden in einem stehenden Auto – zum Beispiel im Stau oder bei einer Panne – als wärmendes Element, auch in einer etwas kühleren Sommernacht kann sie unter Umständen gute Dienst leisten. Und als Picknickdecke macht sie sich sowieso immer gut.

In Deutschland gibt es keine Warnwestenpflicht in privat genutzten Fahrzeugen. Nur Gewerbetreibende und Freiberufler müssen, sofern sie ihr Dienstauto steuerlich absetzen, eine Warnweste mitführen. Dennoch ist es ratsam, die wenigen Euro für mindestens zwei reflektierende Westen zu investieren. Sie bieten nach Unfällen oder Pannen wichtigen Schutz, gerade bei schlechten Sichtverhältnissen.

Nicht viel Platz im Handschuhfach nimmt ein vorgedruckter Unfallbericht weg. Man kann ihn problemlos aus dem Internet herunterladen und ausdrucken. Kommt es zum Crash, hilft er, alle notwendigen Daten für die Autoversicherung zu sammeln, an die man nach einem Unfall in der Aufregung nicht denkt.

Ebenfalls sinnvoll ist es, im Handschuhfach eine Kamera zu deponieren. Diese kann nach einem Unfall wertvolle Bilder für einen Sachverständigen liefern. Nachträgliche Unstimmigkeiten lassen sich damit häufig vermeiden. Mittlerweile hat zwar jedes Smartphone eine passable Kamera, doch nicht alle haben einen Blitz oder sind im entscheidenden Moment zur Hand oder genügend aufgeladen. Die Investition in eine preiswerte Einwegkamera mit Blitz kann sich daher lohnen.

Weiterhin empfehlenswert: eine Taschenlampe, die die Suche nach Gegenständen oder einer Pannenursache erleichtert und ein Abschleppseil, das man stets im Kofferraum dabei haben sollte.

Den Eiskratzer sollte man auch in den wärmeren Monaten gar nicht erst aus dem Auto entfernen – weil man garantiert vergisst ihn ab November wieder mitzuführen. Wer einige Euro mehr investiert, kann ihn mit einem Schneebesen kombinieren. Und wer es komfortabel mag, für den gibt es sogar Kratzer mit integriertem Handschuh. Dann bleiben die Hände bei der morgendlichen Früharbeit am Glas warm und sauber.

Veröffentlichung 25.03.2013