Baugeld historisch niedrig: Drei goldene Regeln im Zinstief / Immobilienkredite so günstig wie nie / Interhyp rät, bei der Kreditaufnahme umsichtig vorzugehen



















München (ots) – Immobilienkredite sind so günstig wie in der
gesamten Nachkriegsgeschichte nicht. Gestern ist die DGZF-Rendite für
zehnjährige Pfandbriefe, die als Maß für die Entwicklung beim
Baugeldzins gilt, auf ein Allzeittief gefallen. Interhyp,
Deutschlands größter Vermittler für private Baufinanzierungen,
meldet, dass derzeit Zinsen von unter 2,4 Prozent für zehnjährige
Darlehen möglich sind. Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der
Interhyp AG mahnt jedoch: „Um auch bei einem Anstieg der Marktzinsen
die Darlehensraten zahlen zu können, sollten Immobilieninteressenten
nicht übereilt handeln und bei der Kreditaufnahme umsichtig
vorgehen.“ Interhyp hat drei goldene Regeln zusammengestellt, die im
Zinstief wichtig sind.

Goldene Regel Nummer 1: Budget nicht überschätzen

„Immobilieninteressenten sollten ihr Budget für die Finanzierung
genau  kalkulieren, um sich nicht zu übernehmen“, rät Goris. Es gilt
zu klären, wie viel Eigenkapital eingesetzt werden kann und wie viel
Spielraum monatlich übrig ist, um Zinsen und Tilgung zu zahlen. „Wer
viel Eigenkapital einbringt, bekommt in der Regel günstigere
Konditionen von den Banken“, berichtet Goris. Sinnvoll seien daher im
aktuellen Umfeld 20 Prozent und mehr Eigenkapital. Und für die
monatliche Rate gilt, dass sie 30 bis maximal 40 Prozent des
Nettoeinkommens nicht übersteigen sollte.

Goldene Regel Nummer 2: Zinsen lange festschreiben

Um möglichst unabhängig von einem künftigen Zinsanstieg zu sein,
raten wir Käufern und Bauherren, die aktuell günstigen Konditionen
für einen möglichst langen Zeitraum festzuschreiben – etwa für
fünfzehn oder zwanzig Jahre. „Der Zinsaufschlag einer
fünfzehnjährigen im Vergleich zur zehnjährigen Zinsbindung liegt bei
etwa 0,5 bis 0,7 Prozentpunkten“, sagt Goris. „Dafür bekommt man viel
Planungssicherheit.“ Das macht übrigens nicht weniger flexibel. „Auch
wer Zinsen für mehr als zehn Jahre festschreibt, kann nach zehn
Jahren vorzeitig kündigen, das ist gesetzlich geregelt“, so Goris.

Goldene Regel Nummer 3: Von Anfang an hoch tilgen

Darlehensnehmer sollten eine hohe anfängliche Tilgung wählen, um
spätestens bei Rentenbeginn schuldenfrei zu sein. Im Zinstief ist die
Tilgung sogar besonders wichtig. Denn bei den gleichbleibenden Raten
eines Annuitätendarlehens sinkt der Zinsanteil der Rate, weil das
Darlehen schrittweise zurückgezahlt wird, entsprechend steigt dann
der Tilgungsanteil. „Aber bei niedrigen Zinsen sinkt der Zinsanteil
der Rate nicht so schnell“, erklärt Goris. „Dadurch kann der
Tilgungsanteil nicht so rasch steigen wie in Zeiten höherer Zinsen.“
Interhyp rät zu mindestens zwei Prozent anfänglicher Tilgung, besser
mehr, um später nicht in eine Schuldenfalle zu geraten.

Über die Interhyp AG: Mit einem abgeschlossenen
Finanzierungsvolumen von 7,7 Milliarden Euro in 2012 ist die Interhyp
AG der größte Vermittler für private Baufinanzierungen in
Deutschland. Interhyp vergibt selbst keine Darlehen, sondern
entwickelt aus dem Angebot von mehr als 300 Banken und Sparkassen die
für den Kunden optimale Finanzierungstruktur. Die über 300
Interhyp-Berater sind Spezialisten für die private Baufinanzierung
und erstellen anhand der individuellen Bedürfnisse jedes Kunden eine
maßgeschneiderte Immobilienfinanzierung. In bundesweit 51 Standorten
sind die Interhyp-Berater persönlich erreichbar: Aachen,
Aschaffenburg, Augsburg, Bayreuth, Berlin, Bielefeld, Bocholt,
Braunschweig, Bremen, Celle, Chemnitz, Crailsheim, Dortmund,
Düsseldorf, Emden, Erfurt, Essen, Euskirchen, Frankfurt, Freiburg,
Friedrichshafen, Gera, Gießen, Gütersloh, Gummersbach, Hamburg,
Hannover, Ingolstadt, Kaiserslautern, Karlsruhe, Kempten, Kiel,
Koblenz, Köln, Landshut, Leipzig, Limburg, Lutherstadt Wittenberg,
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Informationen unter  www.interhyp.de/baufinanzierung.

Originaltext:         Interhyp AG
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