Frankfurt: Wohnungspreise steigen im Westend auf 5.654 Euro pro Quadratmeter



















Nürnberg (ots) – Die Wohnungspreise in Frankfurt am Main steigen
im Durchschnitt um 10 Prozent auf 3.104 Euro pro Quadratmeter /
Spitzenreiter der Preisskala ist das Westend mit 5.654 Euro, das
zeigt der Marktbericht Frankfurt von immowelt.de, eines der führenden
Immobilienportale / Mieten steigen im Schnitt um 4 Prozent auf 12,80
Euro

Der Wohnungskauf in Frankfurt ist erneut spürbar teurer geworden.
Durchschnittlich müssen Käufer im 1. Quartal 2013 für eine
Eigentumswohnung 3.104 Euro pro Quadratmeter zahlen – 10 Prozent mehr
als noch im Vorjahr. Das zeigt der Marktbericht Frankfurt am Main von
immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale. Wer allerdings
zwischen Bankenviertel und Messe im Westend wohnen möchte, muss mit
5.654 Euro pro Quadratmeter deutlich tiefer in die Tasche greifen.
Die Spitzenpreise in Frankfurts teuerstem Stadtteil liegen bei bis zu
8.500 Euro.

Die stärksten Preisanstiege verzeichnen die an die Innenstadt
angrenzenden Stadtteile in der Mainmetropole: Im von
Gründerzeitbauten und Boulevards geprägten Nordend mit seiner
lebendigen Gastroszene steigen die Wohnungspreise innerhalb eines
Jahres um 29 Prozent auf 3.839 Euro pro Quadratmeter. Auch das Ostend
gewinnt für Kapitalanleger zunehmend an Attraktivität. Der Wandel zum
Dienstleistungsstandort und der Abschluss zahlreicher Neubau- und
Sanierungsmaßnahmen machen sich bei den Wohnungspreisen bemerkbar:
Sie liegen 25 Prozent über dem Vorjahr und somit bei durchschnittlich
3.745 Euro pro Quadratmeter. Mit einem Plus von 13 Prozent setzt sich
der Aufwärtstrend auch in Sachsenhausen fort, hier kostet der
Quadratmeter 3.431 Euro.

Quadratmeterpreise unter 2.000 Euro sind in Frankfurt eher die
Seltenheit, lediglich am äußersten Stadtrand in Frankfurt West, in
Griesheim oder Oberrad liegen die Preise nahe dem bundesdeutschen
Durchschnitt von 1.905 Euro.

Mieten steigen moderat von hohem Niveau ausgehend

Die Frankfurter Mieten steigen 2013 mit 4 Prozent moderat –
allerdings von einem relativ hohen Niveau ausgehend: Bei
Neuvermietungen liegen die Quadratmeterpreise mit 12,80 Euro um 94
Prozent über dem bundesdeutschen Durchschnitt von 6,60 Euro. Gemessen
an der Kaufkraft der Frankfurter, die nur 14 Prozent über dem
deutschen Mittelwert liegt, ist dies eine besonders hohe finanzielle
Belastung.

Die mit Abstand höchsten Preise zahlen Mieter mit 15,80 Euro im
Westend, kaum günstiger ist das Nordend mit 15,10 Euro pro
Quadratmeter. Für beide Stadtteile bedeutet das ein Plus von 7
Prozent. Auch die Altstadt (13,80 Euro pro Quadratmeter), sowie
Sachsenhausen und das Ostend (je 12,90 Euro pro Quadratmeter) sind
für Mieter teure Pflaster.

Unter 11 Euro werden die Frankfurter nur noch am äußersten
Stadtrand, etwa in Bergen-Enkheim oder Hausen fündig, in den meisten
Stadtteilen liegen die Preise deutlich darüber. Am günstigsten wohnen
sie in Frankfurt West (9,50 Euro) und Nieder-Erlenbach (9,20 Euro).

Datenbasis für die Berechnung der Durchschnittspreise in Frankfurt
am Main waren 3.700 auf immowelt.de inserierte Angebote. Verglichen
wurde jeweils das 1. Quartal 2013 mit dem Vorjahreszeitraum. Die
Mietpreise sind Nettokaltmieten bei Neuvermietung, die Kaufpreise
sind Angebots-, keine Abschlusspreise.

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Originaltext:         Immowelt AG
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