Heizungssanierung: Umwälzpumpe als versteckter Stromfresser / TÜV Rheinland: Hocheffizienzpumpe macht sich schnell bezahlt / Seit Anfang 2013 gilt neuer Energie-Effizienz-Index



















Köln (ots) – Nach dem Winter ist vor dem Winter. Im Frühjahr ist
daher die beste Zeit, seine Heizungsanlage vom Fachbetrieb checken zu
lassen. Bei Bedarf können dabei betagte oder defekte Energiefresser
durch umweltfreundliche, kostengünstige Komponenten ersetzt werden.
„Alte Wasserpumpen sind große Stromverbraucher im Haushalt. Sie
schlucken in einem Einfamilienhaus pro Jahr zwischen 520 bis 800
Kilowattstunden und belasten dadurch den Etat mit rund 125 bis 200
Euro. Moderne Hocheffizienzpumpen dagegen begnügen sich mit 60 bis
150 Kilowattstunden. Dabei entstehen lediglich Kosten zwischen 14 und
36 Euro“, erklärt Kai Zitzmann von TÜV Rheinland, Experte für
Energieeffizienz. Hocheffizienzpumpen arbeiten nämlich nur dann, wenn
sie während der Heizperiode wirklich gebraucht werden. In der übrigen
Zeit schalten sie sich automatisch ab, während alte Pumpen
durchgehend laufen. Das bedeutet: Beim Einbau einer modernen
Umwälzpumpe macht sich die Investition von etwa 350 bis 550 Euro für
Kauf und Montage bereits nach drei bis fünf Jahren bezahlt.

Seit dem 1. Januar 2013 stellt die Ökodesign-Richtlinie der EU
höhere Anforderungen an die Energieeffizienz von Umwälzpumpen. Neu
ist, dass ein sogenannter Energie-Effizienz-Index (EEI) das bisherige
Energielabel A bis G ersetzt. Der EEI, der maximal 0,27 betragen
darf, ist das Maß der Dinge für den Stromverbrauch. Als Folge dürfen
in Deutschland rund 90 Prozent der bis 2012 erhältlichen Pumpen nicht
mehr verkauft werden.

Beim Kauf einer Pumpe sollte der Verbraucher deshalb auf den EEI
achten, der auf Verpackung, Typenschild und in der technischen
Beschreibung vermerkt sein muss. „Denn Handwerker dürfen laut
Richtlinie weiterhin unbefristet Umwälzpumpen ohne EEI einbauen,
sofern sie aus Lagerbeständen stammen“, betont TÜV Rheinland-Fachmann
Kai Zitzmann. Der Haken: Für Pumpen ohne EEI gibt es mitunter keine
staatliche Förderung mehr. Über die Voraussetzungen für günstige
Kredite, Zuschüsse sowie alle gesetzlichen Bestimmungen bei geplanten
Sanierungsvorhaben der Heizungsanlage informieren die neutralen
Energieberater von TÜV Rheinland.

Originaltext:         TÜV Rheinland AG
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