Timeshare – wirtschaftlich und nachhaltig / Bundestagsabgeordnete informieren sich über Timeshare



















Berlin (ots) – Der Ausschuss für Tourismus des Deutschen
Bundestages hat sich in einem Expertengespräch mit dem
Tourismuskonzept „Timeshare“ befasst und sich von Sachverständigen
über den Stellenwert und die Chancen von Timeshare in Deutschland
informieren lassen.

Timeshare ist heute ein schnell wachsendes Segment der
Tourismuswirtschaft und setzt sich weltweit durch. Das Timeshare
Modell ist ein zeitgemäßes Beherbergungskonzept, das den Aspekten der
Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit gleichermaßen Rechnung trägt.
In Deutschland besteht allerdings Nachholbedarf in der allgemeinen
Bekanntheit und Akzeptanz; das wirtschaftliche Potential für dieses
touristische Konzept ist entsprechend groß.

„Mehr nutzen, statt besitzen“ ist ein hochaktueller
gesellschaftlicher Trend. In dieses Umfeld passe auch die gemeinsame
Nutzung von Ferienimmobilien, erklärte Prof. Ulrich Reinhardt,
Wissenschaftlicher Leiter der Stiftung für Zukunftsfragen im
Anschluss der Sitzung. Das Zusammenführen von gemeinsamen Interessen
in Communities werde immer beliebter. Damit steige auch die
Bereitschaft in der Bevölkerung, über Urlaubsformen wie das
Timesharing nachzudenken.

Michael Rabe, Generalsekretär des Bundesverbandes der Deutschen
Tourismuswirtschaft, hob in einem anschließenden Gespräch die hohe
volkswirtschaftliche Bedeutung der Timeshare Branche hervor und
bedauerte zugleich die festgefahrenen Vorurteile und
undifferenzierten Wertungen.

Kurt Scholl, Vorsitzender der Konzernleitung der Hapimag, dem
führenden Anbieter von Teilzeitwohnrechten in Europa, ging auf die
Erfolgsfaktoren von professionellem Timeshare ein. Bei Hapimag stehe
schon grundsätzlich nicht  die Profitmaximierung im Mittelpunkt
sondern die Erhaltung und Pflege gemeinsam getätigter Investitionen.
Erwirtschaftete Mittel würden für den Unterhalt und die
Modernisierung der gemeinsamen Immobilien eingesetzt. Ein
wesentlicher Erfolgsfaktor des Hapimag Konzeptes ist nach Scholl die
Interessenseinheit von Investor, Betreiber und Nutzer. Andere
Tourismusmodelle und Projekte scheiterten oft an unterschiedlichen
Interessen der beteiligten Partner.

Feriendestinationen profitieren von der konstant hohen und oft
ganzjährigen Auslastung der Timeshare Resorts, welche auch nicht den
sonst üblichen saisonalen Schwankungen unterworfen seien. Diese
Standortvorteil habe der Tourismusdirektor von Winterberg, Michael
Beckmann, auch den Politikern gegenüber dargelegt und anhand der
Auslastungszahlen der Hapimag Anlage in Winterberg nachgewiesen.
Neben der hohen Auslastung leiste sie einen hohen Beitrag zur
Wertschöpfung nicht nur während des Baus, sondern auch später im
Betrieb. Darüber hinaus sei die Anlage mit den öffentlichen
Infrastruktureinrichtungen eine sehr willkommene Ergänzung des
touristischen Gesamtangebots, so etwa mit dem Zentrum für
traditionelle Medizin und den Gastronomie- und Wellness Angeboten.

Die ebenfalls als Sachverständige geladene Vertreterin des
Europäischen Verbraucherzentrums in Deutschland, Andrea Sack,
erklärte nach der Sitzung, dass es zwar immer noch Probleme mit
Altverträgen gäbe, die Branche mit der neuen EU Timeshare Richtlinie
aber auf dem richtigen Weg zu einem umfassenden Verbraucherschutz
sei. Um sich vor „schwarzen Schafen“ zu schützen, sollten die
Verbraucher prüfen, ob der Anbieter Mitglied der RDO, dem
europäischen Dachverband der Timeshare Industrie, ist.

Originaltext:         RDO
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